Die Jugend von heute

•April 11, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

…kann nichts mehr ab. Das muss ich immer wieder auf meiner Arbeit feststellen. Die sind öfters krank als die „Alten“. Sehr häufig anfällig für Erkältungen. Vielleicht sollte man auch im Winter mal einen Schal tragen statt barfuss in Highheels rumzulaufen. Dann hat man hier etwas und dort etwas. Eine schiefe Wirbelsäule, weil man jahrelang keinen Sport gemacht hat. Mit 19. Da könnte man an dieser Stelle doch gleich den Schulsport und dessen Qualitäten anprangern. Also ich finde das schon alles merkwürdig. Da frag ich mich ernsthaft, was passiert, wenn die mal die 30 überschreiten – sofern sie die erreichen. Geschweige denn, in welchem Zustand sich solche Leute befinden, wenn diese erst mal 50-60 Jahre alt sind.

Wenn ich mir dagegen meine Eltern anschaue. Die sind über 65 und 73 und topfit. Sicherlich hatten die früher auch mal ihre Wehwehchen hier und da. Und jetzt kommen diese immer häufiger – aber in deren Alter ist das doch nur legitim…

Ich frage mich wirklich, wie Frauen die heute 19 sind das Durchschnittsalter von 81 Jahren erreichen sollen. Diese Lebenserwartungen sollten noch einmal gut überdacht werden…

~~ devilishly ~~

Ich darf, Du nicht.

•April 3, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich darf meine Filme zuende gucken, wann ich will. Auch bis morgens um 4 Uhr. Du solltest früh schlafen gehen.

Ich finde diesen Film öde, also gehen wir schlafen. Du findest den Film öde? Wir gucken trotzdem weiter.

Ich darf länger schlafen und erst mittags auf der Arbeit erscheinen. Du bist zwar auch Chef wie ich, solltest aber ein gutes Vorbild für die Mitarbeiter sein und früher erscheinen.

 Ich habe immer Recht. Es ist nett, wenn Du was sagst, aber ich habe Recht.

Tja, so ist dann nun mal.

~~ devilishly ~~

Vergiss Aids nicht!

•April 1, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute habe ich die Kampagne zu vergissaidsnicht.de gesehen und muss sagen: RESPEKT! Ich finde diese Kampagne sehr gut und erhoffe mir, dass dieses Thema endlich wieder mal offen besprochen wird. In den letzten Jahren wurde immer weniger darüber gesprochen. Ich habe sogar das Gefühl, dass viele diese Krankheit vergessen haben bzw. noch nie etwas darüber gehört haben. Ich habe mich schon zu meiner Schulzeit geärgert, dass viele dieses Thema ignoriert haben. Nicht nur die Schüler, auch die Lehrer. Ich weiß noch, dass ich die Einzige in meiner Klasse war, die sich diesem Thema gewidmet hat und Bücher etc. gelesen hat. Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwann dieses Thema mal in der Schulstunde angesprochen wurde.

Daher freue ich mich umso mehr, dass mit dieser Kampagne eine Krankheit wieder aufgegriffen wird, welches auch unter uns weilen kann.

Die Kampagne wird von Moderatorin Nova Meierhenrich, Moderator Markus Kavka, Schauspieler Herbert Knaup, TV-Coach Katia Saalfrank und Handball-Weltmeister Pascal Hens unterstützt.

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Eine weitere empfehlenswerte Seite ist auch http://www.weltaidstag.com/

 ~~ devilishly ~~

Storyline 01

•März 31, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich bin 30 Jahre alt, habe etwas Geld und lebe in Los Angeles. Ich habe ein nettes Appartement nahe dem Rodeo Drive. Ich war mal kurz davor für ein paar Millionen eine Villa in den üblichen Vierteln á la Beverly Hills und Bel Air auszugeben. Aber dort ist es einfach nur öde. Es ist so ruhig. Sicherlich nett, wenn man eine Familie hat, aber davon bin ich ziemlich weit entfernt. Beziehungsweise tue ich alles was Nachwuchs verhindert – notfalls verzichte ich auch auf Sex. Ich bin eben kein Familienmensch. Egal, ich hab ein cooles Appartement und sogar einen Pool. Wer braucht da schon eine Villa. Na gut, den Pool muss ich mir teilen, und statt eines süssen Pool-Boy haben wir eine Reinungsfirma. Nichts gegen die Kerle, die immer sehr höflich sind, aber mit einem Pool-Boy können sie es nicht aufnehmen. Aber ich wohne ja auch nicht wegen dem Pool da. Wann war ich überhaupt mal im Pool? Hmm, muss schon eine ganze Weile her sein… Eigentlich war ich noch nie im Pool. Wenn ich wieder mehr Zeit habe, muß ich das unbedingt ändern. Warum wohne ich denn sonst da? Achja, weil es dort nicht so öde ist. Ich brauche, die Geräuschkulisse. Kennt Ihr das auch, wenn man bei totaler Stille nicht einschlafen kann? Ich liege dann stundenlang wach… Bis ich mir einen Film oder eine CD anmache und eingeschlafen bin, bevor das Intro zuende ist. Gut wäre, über eine wilde Party, könnte ich auch nicht einschlafen. Das wäre mir auch zu laut. Aber das kann mir zum Glück nicht passieren, da es eine Penthouse ist.

Als ich es gesehen habe, war ich total hingerissen. Ich habe ein riesiges Schlafzimmer, ein Bad mit einem Whirlpool – und hier sass ich schon drin – und mit einem atemberaubenden Blick auf L.A., einen begehbaren Kleiderschrank (auf den hab ich mich am meisten gefreut), eine wahnsinns Hightech-Küche, die mich ein Vermögen gekostet hat und bis dato – hmm – dreimal genutzt wurde? Ich muss unbedingt mehr kochen… Ist ja nicht so schwierig. Und ich schweife schon wieder ab… Wo war ich? Achja, die Küche. Also die ist wirklich toll. Mit einer Kochinsel und einem riesigen Kühlschrank mit integrierter Eiswürfelmaschine. Einfach nur schick… Hm, dann natürlich noch ein Wohnzimmer und ich hab sogar mein eigenes Fitness-Studio zuhause. Ich mag nämlich nicht so gerne ins Fitness-Studio… Und einen Trainer habe ich auch nicht. Warum sollte ich jemanden bezahlen, der mir in den Hintern tritt, damit ich mich bewege. Gut, hätte ich so einen, wäre ich sicherlich noch fitter. Aber bitte, ich möchte leben… Das wollen wir doch alle, oder nicht?

Gut, zurück zur Wohnung. Ich habe sie komplett neu eingerichtet. Jetzt hat die Wohnung Charme und Stil. Richtig europäisch. Nichts gegen Amerikaner – aber bitte. Woher haben Sie bloß ihren furchtbaren Geschmack. Einfach nur prollig. Mein Vorgänger hatte tatsächlich güldene Wasserhähne. Ist das nicht furchtbar und einfach nur out? Ich habe sie gegen schicke Amaturen aus Chrom austauschen lassen. Ich will in einer Wohnung leben, nicht in einem goldenen Käfig. Den Tierkadaver in Form eines Zebras und einem Bär habe ich entfernen lassen. In welcher Zeit leben wir bitte, dass wir soetwas noch brauchen? Und mal ganz im Ernst, wer träumt denn noch von inngen Sex vor dem Kamin auf einem toten Tier? Das ist doch nur pervers… Ich schweife schon wieder ab… Sorry. :o ) Also, in dieser Wohnung waren also einige Sachen, die manchen Leuten Wohlstand symbolisieren soll. Ich finde so etwas nur dekadent. Die chinesische Vase habe ich allerdings behalten. Die ist so kitschig, dass sie schon wieder wunderschön ist. Und die macht sich wunderbar auf meinem neuen Regal von einer schwedischen Firma. Will ja jetzt keine Schleichwerbung machen, aber die vier Buchstaben kennt wohl jeder. Ich habe einiges von den Schweden in meiner Wohnung. Ich bastel einfach gern. Mein Prunkstück ist allerdings mein Sofa. Ein echtes Designer-Meisterwerk in einem eleganten rot. Auf der kann man sich das so wunderbar gemütlich machen und auch zu zweit richtig kuscheln. Letzteres erfährt mein Sofa allerdings nicht so häufig. Schade eigentlich. Naja, aber mit ein paar Decken ist es einfach herrlich. Hmm, ich glaube, dorthin werde ich mich jetzt auch verabschieden. Also, macht es Euch auch gemütlich. Das nächste Mal erzähle ich Euch von Sam. Seid also gespannt. :o )

Fortsetzung folgt…

1000 Hände und Gehirne

•März 30, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Gestern habe ich in einer großen Samstagabend-Show einen Ausschnitt zu „Buddha mit 1000 Händen“ gesehen. Das war schon sehr beeindruckend. Auch wenn man China evt. zur Zeit eher boykottieren sollte (wegen Tibet, aber das ist ein anderes Thema). Auf jeden Fall habe ich mir auch 1000 Hände gewünscht – und 1000 Gehirne und was man noch so in dieser Anzahl gebrauchen könnte um schnell und effektiv zu arbeiten. Momentan dreh ich gerade wieder am Rad. Man merkt es wohl gerade. Plötzlich ist alles wichtig, plötzlich muss alles ganz schnell geklärt sein, plötzlich muss alles schon fertig sein.  Und nun dürft Ihr raten von welcher Seite aus diese Stimmungsschwankungen kommen… Genau! Vom Mann. Das Interessante ist: wenn man durcharbeiten will, dann heißt es, man solle doch auch mal entspannen. Schließlich hat man ja schon soviel getan. Aber am nächsten Tag, heißt es dann wieder: Gas geben. Und wir haben immer noch Wochenende (Sonntag). Ich hab ja nichts dagegen am Wochenende zu arbeiten. Bin ich auch gewohnt als Selbstständige. Aber diese Wechsel machen mich echt rasend. Ich habe dann immer das Gefühl, als wolle man mir erst sagen, ich arbeite zuviel, und dann wieder ich arbeite zuwenig. Fakt ist: ich arbeite sieben Tage die Woche. Mehr geht einfach nicht. Es sei denn ich bekomme die 1000 Hände und Gehirne….

 Übrigens, könnt Ihr Euch ausmalen, was passiert, wenn man als Frau zu einem Mann sagt, er solle mal kürzer treten…

 ~~ devilishly ~~

 
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